Bleiben Sie online fit für den internationalen Markt!

Bleiben Sie online fit für den internationalen Markt!

Die letzten Wochen erreichten mich immer mehr Anfragen von Unternehmen zu Online-Formaten für Mitarbeiter*innen, die virusbedingt nun im Home-Office arbeiten müssen. Schon seit langem kombiniere ich meine Präsenz-Trainings mit Online-Kursen und -Coaching, Webinaren und Microlearning-Einheiten. Diese Woche habe ich nun zusätzlich eine Lösung herausgearbeitet, die noch besser zur jetzigen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Situation vieler Kunden und Interessenten passt.

Ab sofort biete ich Ihnen einen Großteil meiner Präsenztrainings und Workshops auch virtuell an.

Ab sofort können Sie meine Seminare und alle Themen von mir auch im digitalen Format buchen, sich selbst und Ihre Mitarbeiter*innen weiterentwickeln.
Ab sofort können sie und Ihre Mitarbeiter*innen sich bequem und sicher direkt von zu Hause aus weiterentwickeln!

So wird jedes Home-Office auch zum Motivationsmagneten. Auf diese Weise verlieren Sie auch keine wertvolle Zeit, um sich auf den nächsten Schritt in Ihrem Business oder auf dem internationalen Markt vorzubereiten.

Bringen Sie Ihre Weiterbildung jetzt bitte nicht zum Stillstand! Bleiben Sie dran – und gehören Sie zu den Ersten, die voller Energie nach dieser Krise wieder durchstarten! Lernen und Üben – ist der Schlüssel zum Erfolg!

Je mehr Sie als Führungskraft oder als Unternehmer*in die Menschen im 21. Jahrhundert verstehen und je souveräner mit den vielfältigsten Emotionen umgehen, desto erfolgreicher werden Sie, Ihr Team und Ihr Unternehmen. Weltweit.

Menschen verstehen
Entwickeln Sie Ihre Kompetenzen und das Wissen darüber, warum Menschen anders denken und sich anders verhalten: Nutzen Sie den Superturbo der kulturellen Intelligenz.

Emotionen managen
Steigern Sie Ihre Wahrnehmung, lesen Sie Emotionen und entwickeln Sie ein echtes Miteinander in Ihrem Team – mit mehr Begeisterung, Grit und Vertrauen.

Angebot für Unternehmen: Wenn Sie Online-Formate jetzt buchen, erhalten Sie eine Preisermäßigung von 20% auf die Netto-Preise. Das Angebot ist gültig bis 1. Juni 2020. Nach diesem Zeitpunkt sind die Online-Formate aller Voraussicht nach wieder in Kombination mit Präsenzveranstaltungen zum regulären Preis zu erhalten. Es ist jedoch möglich, die Online-Formate zum Angebotspreis für das ganze Jahr im Voraus zu buchen.

Denken Sie großartig! Bleiben Sie fit für den internationalen Markt! Ich bin für Sie da.

Ihre Gyöngyi Varga

 

Wie wäre es mit mehr GRIT?

Wie wäre es mit mehr GRIT?

Wissen Sie, was Grit bedeutet? Zum ersten Mal hörte ich dieses Wort während einer Weiterbildung in Berlin und ich stand völlig auf dem Schlauch. Damals notierte ich schnell: „unbedingt im Wörterbuch nachschlagen“. Heute weiß ich, dass auch andere keine Ahnung darüber hatten, was dieses Wort genau bedeutete. Sie nickten, weil auch andere nickten. Wir lernen so schnell das Nicken, und zu wenig das Wort.

Heute verwende ich dieses Wort mit Vorliebe und ich freue mich jedes Mal insgeheim darüber, wenn ich Teilnehmer*innen in meinen Workshops habe, die nicken. Nein, ich bin nicht schadenfroh und sie sind meistens auch nicht allwissend… Sie denken möglicherweise, dass sie überlegener seien, als andere, und ärgern sich vielleicht darüber, wenn man ihrer Überlegenheit keinen genügenden Spielraum gibt.

Überlegenheit bringt uns weit weg von der Bescheidenheit. Und Bescheidenheit brauchen wir, um einander richtig zuzuhören. Denn ohne das aktive Zuhören und das aktive „Hin-Sehen-Wollen“, können wir nur einen winzigen Teil unseres Gegenübers und der Geschehnisse um uns herum wahrnehmen. Bescheiden zu sein, haben wir vergessen. Denn hierzulande gewinnt so oft das laute Wort. Und noch mehr das „ICH“. Bescheidenheit ist ein Zeichen der inneren Größe: sich bescheiden zurückzunehmen und gleichzeitig jemandem großzügig zuzuhören.  Ganzheitlich für andere da zu sein.

Ich denke, wenn wir üben, mehr Ehrfurcht in unser Leben zu integrieren, können wir in praktisch jedem Unternehmen eine Kultur, die geprägt ist von Leichtigkeit und Freude, von gegenseitiger Inspiration, ehrlichem Interesse und Vertrauen entwickeln. Und dies brauchen wir dringend, wenn wir agil, digital und innovativ in einem kulturell diversen, internationalen Team arbeiten wollen.

Erfolg ist, wenn wir uns die Erlaubnis geben, innerlich zu wachsen und nie damit aufhören zu wollen. Denn je mehr wir uns selbst und andere Menschen im 21. Jahrhundert verstehen, – warum sich so verhalten, wie sie sich verhalten (und auch mal anders als erwartet) -, desto erfolgreicher werden wir, unser Team und unser Unternehmen. Weltweit.

Aber wir brauchen eindeutig auch mehr GRIT dazu! Es reicht nicht mehr, mal schnell eine Schulung für die Mitarbeiter*innen zu veranstalten, schnell die Führungskraft zu einem Coaching zu schicken oder ein Online-Seminar für alle zu buchen. Wissen können wir buchen, Begeisterung nicht. Denn Sie werden keine nachhaltigen Veränderungen, keine echte Transformation bei Ihren Teilnehmer*innen erreichen, wenn sie selbst davon nicht überzeugt sind, dass es ihnen etwas bringt.

Wir brauchen die Einheit von MIND + EMOTION + ENERGY. Sowohl in unserem Leben als auch in unserem Unternehmen, in dem wir arbeiten. Es wird uns überall enorm weiterhelfen, mehr GRIT zu haben.

Aber – nun endlich – was genau bedeutet jetzt GRIT?

GRIT hilft uns wirklich unsere Ziele zu erreichen und langfristig auf dem Markt zu bleiben. Auch in nicht so einfachen Zeiten. Und vor allem ein Magnet für Menschen zu werden, die diese Ziele energievoll mitgestalten wollen.

GRIT ist ein von Angela Duckworth definiertes Konstrukt, das soviel wie Charakterstärke, Mut oder Stehvermögen bedeutet, also das hartnäckige und langfristige Verfolgen von Zielen. Nach ihrer Ansicht führen nicht ein hoher IQ, Talent und Dauerdrill zum Erfolg, sondern eine Kombination aus Interesse, Leidenschaft und Ausdauer. Auf Basis ihrer Biografie, wissenschaftlichen Erkenntnissen und Biografien erfolgreicher Menschen zeigte sie, dass eine Kombination aus Begeisterungsfähigkeit und langfristigem Durchhaltevermögen darüber entscheidet, ob ein Mensch seine Ziele erreicht oder nicht. (Stangl, 2020).“

Und wie viel Grit haben Sie? Wie viel haben die Teams in Ihrem Unternehmen?

Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Fragen – und höre Ihnen gerne zu.

Interkulturelle Grüße aus Nürnberg

Gyöngyi Varga

 

P.S: für Frühbucher*innen!

Der nächste offene Workshop mit dem Titel „Endlich verstehen, wie andere (weltweit) ticken!“ (Mimikresonanz®-Workshop) startet am 14. März 2020 in Nürnberg.

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2020). Stichwort: ‚GRIT-Modell‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik. WWW: https://lexikon.stangl.eu/20614/grit-modell/ (2020-02-06) + erfolgreich inspiriert durch Anja Förster und Dirk W. Eilert.

8 jähriges Firmenjubiläum

8 jähriges Firmenjubiläum

Diese Woche freue ich mich über ein ganz besonderes Ereignis. Kaum zu glauben – aber ich feiere mein 8 jähriges Firmenjubiläum!

Vor 8 Jahren habe ich es gewagt, ohne großartige Vorbereitungen oder Überlegungen, in die 100%-ige Selbständigkeit als interkulturelle Beraterin und Trainerin zu wechseln. Davor arbeitete ich fast über 10 Jahre lang als Angestellte im Online-Marketing und nur nebenberuflich gab ich interkulturelle Trainings.

Seit meinem Wechsel in die Voll-Selbstständigkeit erlebte ich sehr spannende Jahre… Allerdings würde ich mich selbst anlügen, wenn ich behaupten würde, es wäre immer alles leicht und ganz toll gewesen. Es gab viele Herausforderungen, die ich bewältigen durfte. Und immer wieder bin ich auch mal auf die Nase gefallen … Was soll’s – das Scheitern gehört auch zum Business! Es ist sogar von Vorteil, möglichst oft zu trainieren, wie es ist, mal hinzufallen, fast daran zu zerbrechen und dann doch wieder als Ganzes energievoll aufzustehen und mit neuen Ideen weiterzugehen. Ja, auch das ist Fülle! Kennen Sie dies auch?

Es gab viele Mentoren, Weiterbildner oder Ideengeber, die mir meinen Weg zeigten. Dazu gehörten u.a. Sabine Asgodom, Rene Borbonus, Dirk W. Eilert, Stephan Landsiedel, Csaba Toth und Dr. Stefan Frädrich. Denn eins habe ich mir damals versprochen, als ich von meinem letzten Arbeitgeber, einer Online-Community, Abschied nahm: Wenn ich eines Tages komplett selbstständig bin, dann werde ich mich stets weiterbilden, immer nur von den Besten lernen und ich werde viel, viel reisen.

Diesem Vorsatz bin ich treu geblieben.

Und es gab auch viele Online-Lieblingscoaches und Beraterinnen – wunderbare Impulsgeberinnen auf dem Weg durch meinen Business-Dschungel … Alles starke Frauen und wunderbare Unternehmerinnen, die mich mental und persönlich absolut bereichert haben.

Es gab aber auch kleinere oder größere Sorgen und Hindernisse. Leider auch Menschen, die mich entweder bewusst für sich als Freundin gewannen oder mich in ihr Business-Netzwerk nur mit dem Zweck aufnahmen, um meine Kompetenzen, mein Wissen oder mein Netzwerk anzuzapfen. Und die dann wieder aus meinem Leben verschwanden, als sie ihr Ziel erreicht hatten.

Diejenigen, die mich gut kennen, wissen: Wenn jemand meine Unterstützung braucht, renne ich los und suche schnell eine optimale Lösung. Ich musste auf meinem Weg lernen, nicht für alle und immer sofort loszurennen… 😉 Wie sagt man es so schön auf Deutsch? Ich lernte „die Spreu vom Weizen zu trennen.“

Andererseits fand ich eben durch diese Herausforderungen immer mehr den Zugang in die Welt der Emotionen und so ebnete sich mein Weg zum Emotionscoach und zur Mimikresonanz-Trainerin. Denn ich wollte die Menschen in meinem Umfeld einfach noch besser verstehen und mit ihren sowie auch mit meinen eigenen Emotionen ressourcenvoll umgehen.

Mich erfüllt eine tiefe Dankbarkeit für die unglaubliche Fülle all dieser Erfahrungen und für die daraus erwachsene Fähigkeit, stets mit viel Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Auch wenn die Ausgrenzung in Netzwerken, die Trauer und Verzweiflung um meine schwer erkrankten Eltern in Ungarn sowie der tiefe Kummer über meinen mittlerweile an Krebs verstorbenen Seelen-Hund Luna mir immer wieder mal wie Steine, manchmal sogar wie riesige Berge, im Weg lagen.

An dieser Stelle: Ein riesengroßes Dankeschön an meine zwei Mitarbeiterinnen Linda Bührle und Barbara Forster, dass sie mich bei all meinen spontanen Ideen unterstützen. Wir arbeiten virtuell und ziemlich agil seit 2 Jahren zusammen. Richtig genial!

Auf jeden Fall waren es insgesamt 8 wunderbare Jahre, mit ein paar Achterbahnfahrten – wodurch wieder viel Klarheit und neue Fokussierungen entstanden sind.

Ich danke allen Kunden von Herzen für Ihre bisherigen Aufträge, Feedbacks und Rückmeldungen in den letzten 8 Jahren. Ich freue mich, wenn wir auch zukünftig den Weg gemeinsam zum nächsten Business-Meilenstein gehen.

Ich wünsche Ihnen allen meinen Klienten viel Freude, Energie und Zuversicht bei all Ihren Aufgaben, die Sie in den kommenden Tagen noch in diesem Jahr zu bewältigen haben.

Ihre Gyöngyi Varga

Warum wir uns zusammengehörig fühlen wollen

Warum wir uns zusammengehörig fühlen wollen

Erneut konnte ich einen wichtigen Meilenstein erreichen, den ich mir vor zwei Jahren gesetzt hatte. Im Mai 2019 habe ich die Prüfung als Mimikresonanz®-Trainerin und Beraterin bei der Eilert-Akademie, The Sciences of Emotions, in Berlin erfolgreich abgelegt.

Oft werde ich von meinen Kunden gefragt, warum ich mich stets weiterbilde und warum ich mich immer mehr auf die Welt der Emotionen spezialisiere. Und es stimmt, mich treibt wirklich eine unsichtbare innere Kraft voran, immer mehr über die Welt des menschlichen Verhaltens und der Kommunikation zu erfahren und zu erforschen. Außerdem möchte ich meine Kunden darin unterstützen, ihre eigenen Potenziale viel mehr nach außen zu zeigen und bewusst zu leben.  

Dies hat einen ganz einfachen Hintergrund: Ich wollte schon immer verstehen, warum sich Menschen so oder so verhalten. Von welchen Faktoren ist ihr Verhalten abhängig? Womit hängt es zusammen, ob sie wertschätzend und respektvoll oder geringschätzig und vorwurfsvoll miteinander umgehen? Wie erklären sie ihre Beweggründe? Welche Motive verbergen sich hinter ihren Handlungen, was treibt sie an und motiviert sie, was erfüllt sie innerlich? Was hält sie bei einem Unternehmen, in einer Gruppe oder einem Team zusammen?

So beschäftige ich mich auch seit längerer Zeit mit den Zusammenhängen von „Diversity & Inclusion“ (dt. Vielfalts- und Einbeziehungsmanagement).

Vor kurzem fand ich hierzu folgendes Zitat: 

„Diversity is having a seat at the table, inclusion is a having a voice, and belonging is having that voice be heard.”

Und ja, es kommt nicht so sehr auf das Zusammenspiel von „Diversity & Inclusion“ im Unternehmen oder im Team an. Sondern viel mehr auf das Zusammengehörigkeitsgefühl („belonging“) innerhalb des Unternehmens oder Teams.  

Nun ist die Frage: Wodurch entsteht dieses Zusammengehörigkeitsgefühl? Entsteht es durch das gegenseitige Vertrauen, das innere Sicherheitsgefühl oder durch die wertschätzende Unterstützung innerhalb des Unternehmens? Oder sollten am besten alle drei Voraussetzungen gegeben sein?

Keine Frage, wir brauchen die Erweiterung unserer Soft Skills mehr denn je… Denn erst durch unsere Großzügigkeit, unser Mitgefühl, unsere Freundlichkeit und unser Einfühlungsvermögen werden wir uns als Mensch von der künstlichen Intelligenz unterscheiden.

Menschen zu verstehen ist die Währung des 21. Jahrhunderts. 

Und eines der nützlichsten Tools, mit dem dies erreicht werden kann, ist die Mimikresonanz®.

Oftmals geben meine Teilnehmer in den interkulturellen Seminaren folgendes Lernziel an: „Ich möchte endlich wissen, wie die Ungarn ticken.“  Und ich schlucke. Denn ich mag den Gedanken nicht, ihnen eine Gebrauchsanweisung für Ungarn an die Hand zu geben. Vielmehr möchte ich sie zum Beispiel durch einen Perspektivenwechsel sensibilisieren und mit Hilfe nützlicher Tools motivieren, Zusammenhänge zu erkennen und mit diesen umzugehen. Dadurch werden sie in den interkulturellen Situationen neugierig und flexibel.

Aus diesem Grund habe ich diesen provokanten Titel für meine offenen Seminare im Herbst gewählt:

„Endlich verstehen, wie andere ticken!“
Mimikresonanz-Workshop (2 Tage) in Nürnberg
Wie Sie Ihre Empathie, Vertrauen und Wahrnehmung und somit Ihre Menschenkenntnis in Zeiten der Digitalisierung clever steigern und dadurch beruflich und auch privat (noch) erfolgreicher werden!

Terminauswahl:
19.–20. Oktober 2019
23.–24. November 2019

Vielleicht wollen auch Sie einen dieser offenen Workshops besuchen, und Ihre Emotionserkennungsfähigkeit und somit Ihre Empathie steigern. Klicken Sie bitte einfach auf das Datum für mehr Informationen. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind!

Sie möchten mehr zum Thema Mimikresonanz® erfahren oder weitere Workshop-Termine sehen?
Dann lesen Sie hier mehr.

„Mensch, was machst du denn für ein Gesicht?“ – Mehr interkultureller Erfolg dank Mimikresonanz®

„Mensch, was machst du denn für ein Gesicht?“ – Mehr interkultureller Erfolg dank Mimikresonanz®

Haben Sie schon mal probiert, ein schwieriges Kommunikationsproblem ausschließlich per E-Mail, SMS oder mittels WhatsApp-Nachrichten aus der Welt zu schaffen? Wenn ja, werden Sie schon erfahren haben, was dabei oft rauskommt… Wenn nein – bitte probieren Sie es gar nicht erst aus! Denn meistens wird das Problem damit nur noch größer. Missverständliche Wörter fliegen hin und her, irgendwann geben es beide Seiten entnervt auf, sich der anderen zu erklären. Und schließlich bricht die Kommunikation komplett ab.

 

Menschen besser verstehen – DIE Währung des 21. Jahrhunderts

Kommunikation hat sehr viele Ebenen, der rein sprachliche Austausch ist nur ein kleiner Teil davon. Wir alle kommunizieren zeitgleich über unsere guten wie schlechten Erfahrungen, über unsere Wünsche und Vorstellungen, über unsere Kultur und über unsere individuelle Persönlichkeit. Zudem kommunizieren wir nicht nur über unsere Ohren, sondern auch über unsere Körper, über unsere Haut, Hände und Gesichter. Je besser wir die Klaviatur der zwischenmenschlichen Kommunikation beherrschen, umso erfolgreicher können wir damit umgehen.

Ein unschätzbarer Vorteil, vor allem auch in einer zukünftigen Arbeitswelt, in der die künstliche Intelligenz immer mehr Raum einnehmen wird. Vorausdenkende Führungskräfte sollten sich daher verstärkt als Beziehungsmanager verstehen, deren Hauptaufgabe es ist, die Beziehungen in den Unternehmen möglichst effektiv und motivierend zu gestalten.

Wie im eingangs erwähnten Beispiel angedeutet, scheint der ständige virtuelle Austausch die kommunikativen Fähigkeiten leider eher zu vermindern als zu bestärken.

Durch die zunehmende Digitalisierung sind immer weniger Menschen in der Lage, die Gefühle anderer Menschen richtig zu deuten und zu verstehen. Vor allem MitarbeiterInnen und Führungskräfte in virtuellen sowie interkulturellen Teams brauchen hier deutlich mehr Unterstützung. Doch wie wird ein Team zum Team? Wie lassen sich kulturelle Unterschiede, Leistungsdruck und allzu menschliche Empfindlichkeiten erfolgreich überwinden? Wie lässt sich auch über Hunderte von Kilometern hinweg genügend Vertrauen für ein kreatives, vertrauensvolles und agiles Teamplaying aufbauen?

 

Ein Mini-Meeting – ein Maximum an Informationen

Ein optimaler Baustein auf diesem Weg ist das weite Feld der menschlichen Mimik. Ende der Siebziger Jahre veröffentliche der US-amerikanischer Anthropologe und Psychologe Paul Ekmann die erste Fassung des „Facial Action Coding System“ (FACS), eine Art Kodierungssystem für Gesichtsbewegungen. Nach dem Ekmann-System gibt es über 40 Gesichtsbewegungen und mehr als 10.000 verschiedene Gesichtsausdrücke.

Auch die moderne Mimikresonanz® stützt sich auf diese epochalen Erkenntnisse. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Er wurde 2011 von dem renommierten Speaker und Mimik-Experten Dirk W. Eilert ins Leben gerufen. Der Gründer der gleichnamigen Eilert-Akademie, The Science of Emotions schuf damit ein Modell, mit dem wir unser menschliches Verhalten und damit unser Gegenüber tiefgreifend verstehen lernen. Es geht um die Fähigkeit, Emotionen zu erkennen, es geht um Menschenkenntnis, Wertschätzung und Wirkungskompetenz.

Das Mimikresonanz®-Training basiert auf den neuesten, validen Forschungsergebnissen aus der Psychologie, Neurobiologie und Verhaltensforschung. Dabei konzentriert es sich vor allem auf unsere zwölf Primäremotionen, die in ihrem Ausdruck kulturübergreifend gleich sind. Sieben dieser Primäremotionen – Angst, Verachtung, Trauer, Freude, Überraschung, Ärger und Ekel – spiegeln sich sogar weltweit in völlig identischen Gesichtsausdrücken wieder! So wird es möglich, über Videokonferenz oder visuellen Meetings per Skype u. ä. unsere Gegenüber wesentlich näher als nur über ihre Stimmen kennenzulernen. So lässt sich mittels Mimikresonanz® auch bei kürzesten Meeting-Einheiten ein Maximum an Informationen herausfiltern.

Mit Hilfe des Mimikresonanz®-Trainings gelingt es, auch minimalste Zeichen der Gefühle unserer KundInnen, MitarbeiterInnen und Vorgesetzten zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. Signalisiert unser Gegenüber z.B. Bedenken oder Angst, wünscht er sich Sicherheit von uns. Spüren wir starke Ablehnung oder sogar Ekel, haben wir die Chance, angenehme Assoziationen und Wohlgefühle in ihm zu wecken. Zeigt er seine Freude, sind wir bereits auf dem richtigen Weg und können ihn in seiner positiven Resonanz bestärken.

 

Dream Team: Interkulturelle Beratung und Mimikresonanz

Machen Sie gleich beim Mimikresonanz-Test mit und testen Sie Ihr Können
(externe Seite, mimikresonanz24.com):

Aus gutem Grund greifen immer mehr erfahrene Persönlichkeitscoachs auf dieses hilfreiche Tool zurück. Eine davon ist die interkulturelle Beraterin und Trainerin Gyöngyi Varga. Seit 2004 unterstützt sie namhafte Unternehmen sowie Einzelpersonen erfolgreich darin, eine effiziente, zukunftsorientierte Selbstkultur sowie eine langfristig gut funktionierende Teamkultur und Global Mindset zu entwickeln.

Gyöngyi Varga richtet bei ihrer Arbeit den Fokus auf eine gute und vertrauensvolle Verbindung im Team: „Ich bin ein Mensch, der zwischen den Kulturen lebt und agiert. Deshalb liegt es mir am Herzen, den Blick immer auf die Gemeinsamkeiten zu lenken. Die Mimikresonanz ist dabei eines meiner wertvollsten Hilfsmittel. Denn gerade in virtuellen sowie auch in agilen Teams ist es besonders wichtig, die Signale unseres Gegenübers richtig zu deuten. Neben der achtsamen Kommunikation kommt es vor allem darauf an, die Sprache der Gefühle zu beherrschen. Je rascher wir auch auf virtueller Ebene die Feinheiten in der Mimik unseres Gegenübers entschlüsseln, umso emphatischer und wirkungsvoller können wir auf ihn eingehen.“

Die Sprache der Emotionen und die Feinheiten der Mimik

Die TeilnehmerInnen eines Mimikresonanz-Workshops profitieren sowohl im Berufsleben als auch in vielen persönlichen Bereichen. Ein Basic-Workshop findet am 27. und 28. Juni 2019 in Nürnberg statt. An zwei aufeinanderfolgenden Trainingstagen erfahren die TeilnehmerInnen, wie sie das Repertoire ihrer Handlungsfähigkeit vergrößern und offener für die versteckten Botschaften ihres Gegenübers werden. Sie werden flexibler, handeln bewusster und können dadurch als Fach- und Führungskräfte national sowie international besser agieren und noch effektiver in virtuellen sowie multikulturellen Teams arbeiten.

Info: Dieser Artikel erschien auch auf der Webseite von ticommunication.

Das sind die Weiterbildungstrends für 2019

Das sind die Weiterbildungstrends für 2019

Seit über fünf Jahren bin ich von der Vielseitigkeit der gamification-Softwares absolut begeistert. Mehrere Vorträge über den Einsatz von gamification in der Weiterbildung hielt ich seither und versuchte immer wieder meine Klienten und Kollegen ebenfalls dafür zu begeistern. Ich muss mir gestehen: Mit mäßigem Erfolg. Die neuen Möglichkeiten vielerorts wurden eher befremdlich aufgenommen. Manche Institute haben meine Initiativen sogar etwas belächelt. Sie waren davon absolut überzeugt, dass gamification nicht als Instrument in der Trainingsbranche eingesetzt werden kann.

Zwei Sachen habe ich noch damals vor 9 Jahren als Online-Community-Managerin gelernt: Veränderungen kommen schneller als man denkt, und es ist nichts ausbremsender, als die eigene Eingeschränktheit durch Angst und Tradition.

Vor kurzem habe ich einen Artikel von Sylvia Johnson (Learnlight) gelesen, in dem sie die 10 Top Trainings-Trends für 2019 vorstellt. Mein Trainerherz hat sich darüber außerordentlich gefreut, denn die gamification-Lösungen hat es auf Platz 8 geschafft.

Heute möchte ich Ihnen diese Trends für 2019 kurz vorstellen – denn ich bin absolut überzeugt, dass die Kombination von diesen Elementen wie auch die bisherigen Präsenztrainings den Transformationserfolg für die Mitarbeiter sehr schnell steigert.

 

Für 2019 sind diese Trainingstrends absolut zu empfehlen:

1) Gehen Sie mehr auf die moderne Einstellung der Lernenden ein und finden Sie die Lösungen, die exakt ihre Bedürfnisse erfüllen!

2) Fokussieren Sie auf multimodale Trainingsprogramme, in denen die Lernenden ihren Lernfortschritt auch selbst bewerten können! Für die Stärkung der neuronalen Verbindungen brauchen sie Wiederholungen und Überprüfungen in den Trainingsprogrammen.

3) Lassen Sie Ihre HR-Abteilung mit den Führungskräften enger zusammenarbeiten! Wenn Ihre Mitarbeiter merken, dass sie durch ihre Führungskräfte bei der Weiterbildung unterstützt werden, dann werden sie Ihre Schulungsmaßnahmen auch höher priorisieren und engagierter sein. Schaffen Sie dadurch ein Umfeld, in dem Innovationen eine wichtige Rolle in Ihrem Unternehmen spielen!

4) Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und priorisieren Sie die Kultur des Lernens höher! Geben Sie Ihren Mitarbeitern immer wieder die Möglichkeit, Neues zu erlernen und das Erlernte untereinander auch zu teilen. Damit steigern Sie ihre Produktivität und ihr Potenzial! Wenn Ihre Mitarbeiter zufriedener sind, werden sie auch offener gegenüber Veränderungen im Unternehmen.

5) Machen Sie das Lernen durch mobiles Lernen zugänglich! So bleiben stets Ihre Mitarbeiter an dem Thema interessiert und weiterhin engagiert. Es ist wichtig, dass Ihre Mitarbeiter schrittweise lernen können und sich auf gar keinen Fall überfordert fühlen dürfen.

6) Verwenden Sie öfter Microlearnig-Systeme bei Ihrer Weiterbildungsmaßnahme! Dadurch ist der Lerntransfer in den beruflichen Alltag des Lernenden individueller, praktischer und schneller.

7) Finden Sie individuelle Lösungen für Ihre Mitarbeiter! Je angepasster ist der Lerninhalt den individuellen Bedürfnissen der Lernenden, desto effizienter. Ein Entwicklungscoach – auch in modernen Technologien – wirkt auf den Erfolg positiv aus.

8) Bauen Sie gamification-Elemente in Ihre Trainingsinhalte ein! Inhalte mit gamification aufbereitet, wirken in den Trainings dynamischer. Rollenspiele und Wettberwerbselemente ergänzen das Lernen mit dem Spaßfaktor und dies steigert wiederum das gute Gefühl durch das freigesetzte Dopamin im Körper.

9) Ergänzen Sie Ihre Schulungsstrategien mit videobasiertem Lernen und Storytelling! Es gibt bereits einige Untersuchungen, die die These unterstützen, dass Lernende die Botschaft von Videoinhalten viel besser behalten können, als von textbasiertem Lernen. Verwenden Sie daher öfters Videoinhalte von 2–3 Minuten. Ein fachkompetenter Trainer sollte dieses Lernen auf jeden Fall begleiten. Denn Videos mit Arbeitsplatzszenarien sollten auf jeden Fall gemeinsam analysiert und besprochen werden.

10) Möchten Sie eine möglichst stressfreie Zukunft? Dann ist es absolut notwendig, dass Sie Ihre Soft-Skills-Trainings in Ihrem Unternehmen erhöhen. Ihre Mitarbeiter werden auch zukünftig immer weniger Zeit für Präsenztrainings haben, daher ist es wichtig, dass Sie mehr Fokus auf neue Fähigkeiten durch Soft Skills im Job setzen.

Es lässt sich viel leichter und effizienter lernen, wenn Ihre Trainings Erlebnisse schaffen.

Ein glücklicher und zufriedener Mitarbeiter ist auch zugleich ein produktiver Mitarbeiter. Effektive Autonom-Lernende werden auch zu effektiven und autonomen Mitarbeitern, die Sie bei dem Erreichen Ihrer strategischen Unternehmensziele für 2019 unterstützen werden.

Stellen Sie daher Ihre Weiterbildungslösungen für das Jahr nach dem Freudefaktor zusammen.

Gerne helfe ich Ihnen dabei, Ihre Weiterbildungs-Strategien gemeinsam mit Ihnen / Ihrer HR-Abteilung für 2019 zu planen und die geeigneten Lösungen für Ihre Ziele zu finden.