Wie wäre es mit mehr GRIT?

Wie wäre es mit mehr GRIT?

Wissen Sie, was Grit bedeutet? Zum ersten Mal hörte ich dieses Wort während einer Weiterbildung in Berlin und ich stand völlig auf dem Schlauch. Damals notierte ich schnell: „unbedingt im Wörterbuch nachschlagen“. Heute weiß ich, dass auch andere keine Ahnung darüber hatten, was dieses Wort genau bedeutete. Sie nickten, weil auch andere nickten. Wir lernen so schnell das Nicken, und zu wenig das Wort.

Heute verwende ich dieses Wort mit Vorliebe und ich freue mich jedes Mal insgeheim darüber, wenn ich Teilnehmer*innen in meinen Workshops habe, die nicken. Nein, ich bin nicht schadenfroh und sie sind meistens auch nicht allwissend… Sie denken möglicherweise, dass sie überlegener seien, als andere, und ärgern sich vielleicht darüber, wenn man ihrer Überlegenheit keinen genügenden Spielraum gibt.

Überlegenheit bringt uns weit weg von der Bescheidenheit. Und Bescheidenheit brauchen wir, um einander richtig zuzuhören. Denn ohne das aktive Zuhören und das aktive „Hin-Sehen-Wollen“, können wir nur einen winzigen Teil unseres Gegenübers und der Geschehnisse um uns herum wahrnehmen. Bescheiden zu sein, haben wir vergessen. Denn hierzulande gewinnt so oft das laute Wort. Und noch mehr das „ICH“. Bescheidenheit ist ein Zeichen der inneren Größe: sich bescheiden zurückzunehmen und gleichzeitig jemandem großzügig zuzuhören.  Ganzheitlich für andere da zu sein.

Ich denke, wenn wir üben, mehr Ehrfurcht in unser Leben zu integrieren, können wir in praktisch jedem Unternehmen eine Kultur, die geprägt ist von Leichtigkeit und Freude, von gegenseitiger Inspiration, ehrlichem Interesse und Vertrauen entwickeln. Und dies brauchen wir dringend, wenn wir agil, digital und innovativ in einem kulturell diversen, internationalen Team arbeiten wollen.

Erfolg ist, wenn wir uns die Erlaubnis geben, innerlich zu wachsen und nie damit aufhören zu wollen. Denn je mehr wir uns selbst und andere Menschen im 21. Jahrhundert verstehen, – warum sich so verhalten, wie sie sich verhalten (und auch mal anders als erwartet) -, desto erfolgreicher werden wir, unser Team und unser Unternehmen. Weltweit.

Aber wir brauchen eindeutig auch mehr GRIT dazu! Es reicht nicht mehr, mal schnell eine Schulung für die Mitarbeiter*innen zu veranstalten, schnell die Führungskraft zu einem Coaching zu schicken oder ein Online-Seminar für alle zu buchen. Wissen können wir buchen, Begeisterung nicht. Denn Sie werden keine nachhaltigen Veränderungen, keine echte Transformation bei Ihren Teilnehmer*innen erreichen, wenn sie selbst davon nicht überzeugt sind, dass es ihnen etwas bringt.

Wir brauchen die Einheit von MIND + EMOTION + ENERGY. Sowohl in unserem Leben als auch in unserem Unternehmen, in dem wir arbeiten. Es wird uns überall enorm weiterhelfen, mehr GRIT zu haben.

Aber – nun endlich – was genau bedeutet jetzt GRIT?

GRIT hilft uns wirklich unsere Ziele zu erreichen und langfristig auf dem Markt zu bleiben. Auch in nicht so einfachen Zeiten. Und vor allem ein Magnet für Menschen zu werden, die diese Ziele energievoll mitgestalten wollen.

GRIT ist ein von Angela Duckworth definiertes Konstrukt, das soviel wie Charakterstärke, Mut oder Stehvermögen bedeutet, also das hartnäckige und langfristige Verfolgen von Zielen. Nach ihrer Ansicht führen nicht ein hoher IQ, Talent und Dauerdrill zum Erfolg, sondern eine Kombination aus Interesse, Leidenschaft und Ausdauer. Auf Basis ihrer Biografie, wissenschaftlichen Erkenntnissen und Biografien erfolgreicher Menschen zeigte sie, dass eine Kombination aus Begeisterungsfähigkeit und langfristigem Durchhaltevermögen darüber entscheidet, ob ein Mensch seine Ziele erreicht oder nicht. (Stangl, 2020).“

Und wie viel Grit haben Sie? Wie viel haben die Teams in Ihrem Unternehmen?

Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Fragen – und höre Ihnen gerne zu.

Interkulturelle Grüße aus Nürnberg

Gyöngyi Varga

 

P.S: für Frühbucher*innen!

Der nächste offene Workshop mit dem Titel „Endlich verstehen, wie andere (weltweit) ticken!“ (Mimikresonanz®-Workshop) startet am 14. März 2020 in Nürnberg.

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2020). Stichwort: ‚GRIT-Modell‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik. WWW: https://lexikon.stangl.eu/20614/grit-modell/ (2020-02-06) + erfolgreich inspiriert durch Anja Förster und Dirk W. Eilert.

8 jähriges Firmenjubiläum

8 jähriges Firmenjubiläum

Diese Woche freue ich mich über ein ganz besonderes Ereignis. Kaum zu glauben – aber ich feiere mein 8 jähriges Firmenjubiläum!

Vor 8 Jahren habe ich es gewagt, ohne großartige Vorbereitungen oder Überlegungen, in die 100%-ige Selbständigkeit als interkulturelle Beraterin und Trainerin zu wechseln. Davor arbeitete ich fast über 10 Jahre lang als Angestellte im Online-Marketing und nur nebenberuflich gab ich interkulturelle Trainings.

Seit meinem Wechsel in die Voll-Selbstständigkeit erlebte ich sehr spannende Jahre… Allerdings würde ich mich selbst anlügen, wenn ich behaupten würde, es wäre immer alles leicht und ganz toll gewesen. Es gab viele Herausforderungen, die ich bewältigen durfte. Und immer wieder bin ich auch mal auf die Nase gefallen … Was soll’s – das Scheitern gehört auch zum Business! Es ist sogar von Vorteil, möglichst oft zu trainieren, wie es ist, mal hinzufallen, fast daran zu zerbrechen und dann doch wieder als Ganzes energievoll aufzustehen und mit neuen Ideen weiterzugehen. Ja, auch das ist Fülle! Kennen Sie dies auch?

Es gab viele Mentoren, Weiterbildner oder Ideengeber, die mir meinen Weg zeigten. Dazu gehörten u.a. Sabine Asgodom, Rene Borbonus, Dirk W. Eilert, Stephan Landsiedel, Csaba Toth und Dr. Stefan Frädrich. Denn eins habe ich mir damals versprochen, als ich von meinem letzten Arbeitgeber, einer Online-Community, Abschied nahm: Wenn ich eines Tages komplett selbstständig bin, dann werde ich mich stets weiterbilden, immer nur von den Besten lernen und ich werde viel, viel reisen.

Diesem Vorsatz bin ich treu geblieben.

Und es gab auch viele Online-Lieblingscoaches und Beraterinnen – wunderbare Impulsgeberinnen auf dem Weg durch meinen Business-Dschungel … Alles starke Frauen und wunderbare Unternehmerinnen, die mich mental und persönlich absolut bereichert haben.

Es gab aber auch kleinere oder größere Sorgen und Hindernisse. Leider auch Menschen, die mich entweder bewusst für sich als Freundin gewannen oder mich in ihr Business-Netzwerk nur mit dem Zweck aufnahmen, um meine Kompetenzen, mein Wissen oder mein Netzwerk anzuzapfen. Und die dann wieder aus meinem Leben verschwanden, als sie ihr Ziel erreicht hatten.

Diejenigen, die mich gut kennen, wissen: Wenn jemand meine Unterstützung braucht, renne ich los und suche schnell eine optimale Lösung. Ich musste auf meinem Weg lernen, nicht für alle und immer sofort loszurennen… 😉 Wie sagt man es so schön auf Deutsch? Ich lernte „die Spreu vom Weizen zu trennen.“

Andererseits fand ich eben durch diese Herausforderungen immer mehr den Zugang in die Welt der Emotionen und so ebnete sich mein Weg zum Emotionscoach und zur Mimikresonanz-Trainerin. Denn ich wollte die Menschen in meinem Umfeld einfach noch besser verstehen und mit ihren sowie auch mit meinen eigenen Emotionen ressourcenvoll umgehen.

Mich erfüllt eine tiefe Dankbarkeit für die unglaubliche Fülle all dieser Erfahrungen und für die daraus erwachsene Fähigkeit, stets mit viel Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Auch wenn die Ausgrenzung in Netzwerken, die Trauer und Verzweiflung um meine schwer erkrankten Eltern in Ungarn sowie der tiefe Kummer über meinen mittlerweile an Krebs verstorbenen Seelen-Hund Luna mir immer wieder mal wie Steine, manchmal sogar wie riesige Berge, im Weg lagen.

An dieser Stelle: Ein riesengroßes Dankeschön an meine zwei Mitarbeiterinnen Linda Bührle und Barbara Forster, dass sie mich bei all meinen spontanen Ideen unterstützen. Wir arbeiten virtuell und ziemlich agil seit 2 Jahren zusammen. Richtig genial!

Auf jeden Fall waren es insgesamt 8 wunderbare Jahre, mit ein paar Achterbahnfahrten – wodurch wieder viel Klarheit und neue Fokussierungen entstanden sind.

Ich danke allen Kunden von Herzen für Ihre bisherigen Aufträge, Feedbacks und Rückmeldungen in den letzten 8 Jahren. Ich freue mich, wenn wir auch zukünftig den Weg gemeinsam zum nächsten Business-Meilenstein gehen.

Ich wünsche Ihnen allen meinen Klienten viel Freude, Energie und Zuversicht bei all Ihren Aufgaben, die Sie in den kommenden Tagen noch in diesem Jahr zu bewältigen haben.

Ihre Gyöngyi Varga

„Mensch, was machst du denn für ein Gesicht?“ – Mehr interkultureller Erfolg dank Mimikresonanz®

„Mensch, was machst du denn für ein Gesicht?“ – Mehr interkultureller Erfolg dank Mimikresonanz®

Haben Sie schon mal probiert, ein schwieriges Kommunikationsproblem ausschließlich per E-Mail, SMS oder mittels WhatsApp-Nachrichten aus der Welt zu schaffen? Wenn ja, werden Sie schon erfahren haben, was dabei oft rauskommt… Wenn nein – bitte probieren Sie es gar nicht erst aus! Denn meistens wird das Problem damit nur noch größer. Missverständliche Wörter fliegen hin und her, irgendwann geben es beide Seiten entnervt auf, sich der anderen zu erklären. Und schließlich bricht die Kommunikation komplett ab.

 

Menschen besser verstehen – DIE Währung des 21. Jahrhunderts

Kommunikation hat sehr viele Ebenen, der rein sprachliche Austausch ist nur ein kleiner Teil davon. Wir alle kommunizieren zeitgleich über unsere guten wie schlechten Erfahrungen, über unsere Wünsche und Vorstellungen, über unsere Kultur und über unsere individuelle Persönlichkeit. Zudem kommunizieren wir nicht nur über unsere Ohren, sondern auch über unsere Körper, über unsere Haut, Hände und Gesichter. Je besser wir die Klaviatur der zwischenmenschlichen Kommunikation beherrschen, umso erfolgreicher können wir damit umgehen.

Ein unschätzbarer Vorteil, vor allem auch in einer zukünftigen Arbeitswelt, in der die künstliche Intelligenz immer mehr Raum einnehmen wird. Vorausdenkende Führungskräfte sollten sich daher verstärkt als Beziehungsmanager verstehen, deren Hauptaufgabe es ist, die Beziehungen in den Unternehmen möglichst effektiv und motivierend zu gestalten.

Wie im eingangs erwähnten Beispiel angedeutet, scheint der ständige virtuelle Austausch die kommunikativen Fähigkeiten leider eher zu vermindern als zu bestärken.

Durch die zunehmende Digitalisierung sind immer weniger Menschen in der Lage, die Gefühle anderer Menschen richtig zu deuten und zu verstehen. Vor allem MitarbeiterInnen und Führungskräfte in virtuellen sowie interkulturellen Teams brauchen hier deutlich mehr Unterstützung. Doch wie wird ein Team zum Team? Wie lassen sich kulturelle Unterschiede, Leistungsdruck und allzu menschliche Empfindlichkeiten erfolgreich überwinden? Wie lässt sich auch über Hunderte von Kilometern hinweg genügend Vertrauen für ein kreatives, vertrauensvolles und agiles Teamplaying aufbauen?

 

Ein Mini-Meeting – ein Maximum an Informationen

Ein optimaler Baustein auf diesem Weg ist das weite Feld der menschlichen Mimik. Ende der Siebziger Jahre veröffentliche der US-amerikanischer Anthropologe und Psychologe Paul Ekmann die erste Fassung des „Facial Action Coding System“ (FACS), eine Art Kodierungssystem für Gesichtsbewegungen. Nach dem Ekmann-System gibt es über 40 Gesichtsbewegungen und mehr als 10.000 verschiedene Gesichtsausdrücke.

Auch die moderne Mimikresonanz® stützt sich auf diese epochalen Erkenntnisse. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Er wurde 2011 von dem renommierten Speaker und Mimik-Experten Dirk W. Eilert ins Leben gerufen. Der Gründer der gleichnamigen Eilert-Akademie, The Science of Emotions schuf damit ein Modell, mit dem wir unser menschliches Verhalten und damit unser Gegenüber tiefgreifend verstehen lernen. Es geht um die Fähigkeit, Emotionen zu erkennen, es geht um Menschenkenntnis, Wertschätzung und Wirkungskompetenz.

Das Mimikresonanz®-Training basiert auf den neuesten, validen Forschungsergebnissen aus der Psychologie, Neurobiologie und Verhaltensforschung. Dabei konzentriert es sich vor allem auf unsere zwölf Primäremotionen, die in ihrem Ausdruck kulturübergreifend gleich sind. Sieben dieser Primäremotionen – Angst, Verachtung, Trauer, Freude, Überraschung, Ärger und Ekel – spiegeln sich sogar weltweit in völlig identischen Gesichtsausdrücken wieder! So wird es möglich, über Videokonferenz oder visuellen Meetings per Skype u. ä. unsere Gegenüber wesentlich näher als nur über ihre Stimmen kennenzulernen. So lässt sich mittels Mimikresonanz® auch bei kürzesten Meeting-Einheiten ein Maximum an Informationen herausfiltern.

Mit Hilfe des Mimikresonanz®-Trainings gelingt es, auch minimalste Zeichen der Gefühle unserer KundInnen, MitarbeiterInnen und Vorgesetzten zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. Signalisiert unser Gegenüber z.B. Bedenken oder Angst, wünscht er sich Sicherheit von uns. Spüren wir starke Ablehnung oder sogar Ekel, haben wir die Chance, angenehme Assoziationen und Wohlgefühle in ihm zu wecken. Zeigt er seine Freude, sind wir bereits auf dem richtigen Weg und können ihn in seiner positiven Resonanz bestärken.

 

Dream Team: Interkulturelle Beratung und Mimikresonanz

Machen Sie gleich beim Mimikresonanz-Test mit und testen Sie Ihr Können
(externe Seite, mimikresonanz24.com):

Aus gutem Grund greifen immer mehr erfahrene Persönlichkeitscoachs auf dieses hilfreiche Tool zurück. Eine davon ist die interkulturelle Beraterin und Trainerin Gyöngyi Varga. Seit 2004 unterstützt sie namhafte Unternehmen sowie Einzelpersonen erfolgreich darin, eine effiziente, zukunftsorientierte Selbstkultur sowie eine langfristig gut funktionierende Teamkultur und Global Mindset zu entwickeln.

Gyöngyi Varga richtet bei ihrer Arbeit den Fokus auf eine gute und vertrauensvolle Verbindung im Team: „Ich bin ein Mensch, der zwischen den Kulturen lebt und agiert. Deshalb liegt es mir am Herzen, den Blick immer auf die Gemeinsamkeiten zu lenken. Die Mimikresonanz ist dabei eines meiner wertvollsten Hilfsmittel. Denn gerade in virtuellen sowie auch in agilen Teams ist es besonders wichtig, die Signale unseres Gegenübers richtig zu deuten. Neben der achtsamen Kommunikation kommt es vor allem darauf an, die Sprache der Gefühle zu beherrschen. Je rascher wir auch auf virtueller Ebene die Feinheiten in der Mimik unseres Gegenübers entschlüsseln, umso emphatischer und wirkungsvoller können wir auf ihn eingehen.“

Die Sprache der Emotionen und die Feinheiten der Mimik

Die TeilnehmerInnen eines Mimikresonanz-Workshops profitieren sowohl im Berufsleben als auch in vielen persönlichen Bereichen. Ein Basic-Workshop findet am 27. und 28. Juni 2019 in Nürnberg statt. An zwei aufeinanderfolgenden Trainingstagen erfahren die TeilnehmerInnen, wie sie das Repertoire ihrer Handlungsfähigkeit vergrößern und offener für die versteckten Botschaften ihres Gegenübers werden. Sie werden flexibler, handeln bewusster und können dadurch als Fach- und Führungskräfte national sowie international besser agieren und noch effektiver in virtuellen sowie multikulturellen Teams arbeiten.

Info: Dieser Artikel erschien auch auf der Webseite von ticommunication.